Mittwoch, 3. Juni 2009

tschiwütsch

Jasmin hat gestern die sie beiden zahlenden Charmeure auf das Dach mitgenommen, das sie kurz danach entdeckt hat. Ich sage euch aber nicht wo, das wäre doof, das müsst ihr schon selbst entdecken - oder uns lieb fragen. Es ist aber im Kiez, was ab sofort halbstündige Ausflüge in andere Länder nicht mehr voraussetzt, um zu fachsimpeln und neuzuentdecken, dass Berlin nämlich gar keine Skyline hat. Schön ist es von dort oben aber trotzdem immer. Besonders wenn ich nach unten schauen möchte, wo der Hof ist. 3 Meter vor dem Rand lege ich mich hin und robbe ganz langsam dahin, wo sich dann zwar doch noch ein Schrägdach offenbart, das mich im Notfall vielleicht noch in seinen Bauch schluckt oder mir seine Rinne anbietet. Wenn hier das unaussprechliche Bier runterkullert, kullert es dann in die Rinne oder auf den Campus? Das unaussprechlichste Bier ist gleichzeitig das liebevollste, weil es so schön aussieht. Die Gender Frau, die es ausgibt, trägt Flanell. Flanell steht diesen kleinen, rundlich-dicklichen, pausbäckigen blreitschultrigen, AaronCartorPonytragenden Mädels. Sie nannte es tschiwütsch. Also tschiwütsch und einen Kopf aus Glas am nächsten Morgen.